Hotels der Veranstalter: Die Ferne nimmt Fahrt auf

Kaum eine Mitteilung deutscher Reiseveranstalter kommt ohne den Hinweis aus, wie wichtig die eigenen Hotelmarken für den Gewinn und die Liquidität sind. Vor allem in den Mittelstreckenzielen, die ganzjährig besucht werden können, und in Ferndestinationen wird gesucht. Der Grund liegt auf der Hand: Cashflow, das ganze Jahr über.

Neue Resorts auf den Kanaren und in Ägypten wurden einige vermeldet. Auch auf den Kapverden tut sich etwas: Bahia Principe plant hier den Markteintritt. Robinson baut einen vor der Corona-Pandemie eigentlich als TUI Magic Life geplanten Club auf der Insel Boa Vista weiter und will ihn zum Winter 2026/2027 als Robinson-Resort eröffnen. Ein Magic Life ist aber weiter auf den Kapverden geplant, sagt Bernd Mäser, der als Geschäftsführer sowohl für Robinson als auch für Magic Life zuständig ist.

Immer wieder Sansibar

Nun nimmt auch die Expansion auf der Fernstrecke Fahrt auf. Zum Winter 2026/2027 folgt der erste Robinson südlich des Äquators: auf Sansibar.

Die Insel ist wegen ihrer vielen Pluspunkte bei Hotelentwicklern gerade schwer in Mode. Hier hat TUI gerade das erste Haus der neuen Lifestyle-Marke The Mora eröffnet, zwei Riu-Häuser gibt es schon, mit dem Riu Swahili ist das dritte im Bau.

Ananea, die im Sommer 2023 gelaunchte Lifestyle-Marke der Dertour Group, wird ab November mit dem Ananea Diamonds Mapenzi auf Sansibar vertreten sein. Ebenfalls zum November wird Dertour als erster Veranstalter überhaupt ein Resort in Kenia eröffnen, das Diamonds Malindi. Aber: die Marktbegleiter schlafen nicht, auch Riu plant Strandhotels in Kenia.

Wie die Expansionen der Veranstaltermarken in Asien und in der Karibik aussehen, lesen Sie in der ta-Ausgabe 13/2024, die in der kommenden Woche erscheint.

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